#16 Geld

Heute spreche ich über Geld, wie die Familie mein Verhältnis dazu beeinflusst hat, was für eine Haltung zu Geben und Nehmen ich habe und wie ich es ausgebe.

Rubriken sind wie immer: Ich gspürmi, ich fühlmi, mit aufgedreht-müden Gefühlen.

Das WTF geht an Verschörungserzählungen und Ökofaschismus. Dazu empfehle ich gerne anthroposophie.blog als Einstieg dazu, wie problematisch Anthroposophie ist (und deshalb nicht verwunderlich, dass Nazis und Anthroposoph_innen zusammen demonstrieren – ich hab’s erst jetzt gecheckt). Gute Medienbeiträge zu den Demos in Berlin und den Themenbereich: Hitlergruß und Sonnengruß gleichen sich nicht aus von Margarete Stokowski. Alles, was Hengameh unter „antifa tricks“ gepostet hat (und folgt Hengameh, @habibitus auf Insta). Ausserdem ein Klassiker, denn die Thematik ist überhaupt nicht neu: Das Buch „Feuer in die Herzen“ von Jutta Ditfurth.

Mein OMG geht an WAP von Cardi B und Meghan The Stallion for making me feel sexy.

#payaqueer: Besuche die Performance von Criptonite in der Gessernallee am 3.10.! Darum gehts: „In der ersten Ausgabe befassen sich Nina Mühlemann und Edwin Ramirez mit Swissness, Alpenluft und Ableismus, und einer Geschichte, die all dies vereint: Johanna Spyris Kinderbuch Heidi.“ (aus dem Programm der Gessnerallee). Ausserdem ist es eine gute Gelegenheit, um Eddie zu folgen auf Insta (@rollingeddie), Twitter, Youtube und sich die Webseite rollingeddie.com anzuschauen. Ebenso die Videos im Interview mit Yvonne Apiyo Brändle-Amolo auf Africandescent.

Nun zum Thema Geld. Es geht um meine Familie, die mich auf ein geiziges Verhältnis zu Geld eingespurt hat. Ich nenne das meinen „Inneren Ausbeuter“ oder „Innerer Kolonialist“. Ich bemühe mich sehr, davon wegzukommen und in eine Haltung der Grosszügigkeit zu kommen, weg vom Mangeldenken.

Ausserdem erwähne ich kurz Gaby Dunns Podcast Bad With Money, ebenso ihr Buch. Darin kommt der Gedanke vor, dass psychologische Tendenzen auchim Verhältnis zu Geld sichtbar sind. So beschreibt sie es beispielsweise als depressive Tendenz, Geld vor allem für andere auszugeben statt für sich selber. Mit dem Gedanken kann ich viel anfangen, kenne ich es doch gut von mir. Und nebenbei: Ich verschenke mein Exemplar des Buches an die erste Person, die sich bei mir meldet! Also schreib mir ein Email, Adresse siehe unten.

Schliesslich mache ich eine kleine Zwischenbilanz zu meinen Bemühungen, Geld „nachhaltig“ auszugeben. Und ich bin etwas pessimistisch, was die Weltrettung durch einen „alternativen“ Lifestyle angeht; schlussendlich liegt sehr viel von meinem Geld bei Pensionskassen, Versicherungen und Banken, die nicht so mit dem Geld umgehen, wie es meinen Idealen entspricht.

Ich erwähne ausserdem kurz die Podcasts Call Your Girlfriend und Tea With Queen and J.

Ein Ausblick auf die nächste Folge: Um das einjährige Bestehen des Liebesdienst-Podcasts zu feiern, werde ich in der nächsten Folge wie in der ersten Folge über Sprache sprechen.

Und schliesslich: Stimme ab! Sonst tut es sicher eine Person für dich, die konservativ und rassistisch ist. (Natürlich nur, wenn du stimmberechtigt bist, was bekanntermassen ein grosser Teil unserer Bevölkerung nicht ist, und das ist ein Problem!)

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