#14 Meine Auseinandersetzung mit Rassismus

In dieser Folge geht es darum, wie ich begonnen habe, mich mit Rassismus zu beschäftigen und so zu einer kritischeren Haltung gekommen bin. Ich spreche aus einer weissen Perspektive und möchte diese Folge an weisse Menschen richten, die sich mit dem Thema beschäftigen oder beschäftigen möchten.

Zunächst die üblichen Rubriken; Ich gspür mi, ich fühl mi; ein WTF an diejenigen, die im Zusammenhang des Silent Protests über ihre Corona-Ressentiments sprechen mussten und ein OMG ans Schwimmen.

Im #payaqueer empfehle ich euch wärmstens Rahel El-Maawi. Bucht Rahel, wenn ihr für euer Team, eure Institution oder für euch als Fachpersonen Schulung in Rassismus- und Diversity-Themen sucht. Oder besucht Rahels Kurse und Workshops rund um Bewegung, Erforschung des Körpers und Tanz-Improvisation. Und ihr könnt sie bei der nächsten Gelegenheit wählen – sie ist bei der AL. Ihr findet sie auf https://www.el-maawi.ch/ (bzw. auf rahel-elmaawi.ch mit ihrer Wahl-Webseite) oder auf Insta @rahel.elmaawi. Rahels Gespräch mit Tupoka Ogette findet ihr in der 11. Folge von Tupodcast.

Weiter geht es mit dem heutigen Thema: Mein Prozess hin zu einem rassismuskritischeren Denken. Ich erinnere mich an die Kindheit, als ich mich – als weisse Person – noch gar nicht mit dem Thema beschäftigt hatte und an Spiele und Handlungsweisen, die aus meiner heutiger Perspektive extrem rassistisch sind. Meine eigentliche Auseinandersetzung begann Anfang 20, als ich länger im Ausland war und erlebt habe, wie es ist, wenn ich als weisser Mensch nicht die Norm, sondern die Ausnahme bin.

Später begann ich mich einerseits über Texte, andererseits über persönliche Medien von schwarzen Menschen und PoCs vertiefter mit dem Thema zu befassen. Das ging auch einher mit einem besseren Verständnis von Intersektionalität und anderen Formen von struktureller Gewalt. Ich erwähne das Buch „The Racial Contract“ von Charles Mills und einen Test, der auf Implicit Bias testet. Einer der grundlegenden Podcast, durch den ich sehr viel gelert habe und den ich euch wärmstens empfehle, ist Tea with Queen and J.

Ich schliesse mit ein paar Hinweisen auf Organisationen, die ihr z.B. finanziell unterstützen könnt:

Bla*Sh, das Netzwerk Schwarzer Frauen in der Deutschschweiz. Auf der Facebookseite findet ihr die Details für Spenden.

network-racism.ch, das Beratungsnetz für Rassismusopfer. Findet dort die Organisationen vor Ort und spendet direkt.

Das Institut Neue Schweiz (INES), „ein Think & Act Tank mit Migrationsvordergrund.“ Da kann man z.B. Mitglied werden.

Memleket Podcast – Stimmen aus der neuen Schweiz. Memleket ist auch ein Projekt von INES, ihr könnt den Podcast also auch über INES finanziell unterstützen.

lucify.ch „eine partizipative und interaktive Onlineplattform, welche Informationen und Unterhaltung bietet. Sie ist mehrsprachig, interkulturell und bringt eine weibliche, internationale Perspektive in die schweizerische Medienlandschaft.“ Auch hier kann man spenden oder Mitglied werden.

Dazu folgende Empfehlung aus Deutschland:

Die kleine, schwarze Chaospraxis von Ninia LaGrande & Denise M’Baye. Beiden könnt ihr auch auf Insta folgen: @ninialagrande (macht viel Bildungsarbeit zum Thema Inklusion) und @denise.mbaye (Bildungsarbeit zu Rassismus). Mit Denise kann man auch Yoga machen.

Tupodcast, Gespräche unter Schwestern. Von Tupoka Ogette (Insta: @tupoka.o)

Er, Sie, Ich Podcast, Gespräche zwischen Liya & Yaw über das Leben als schwarze Menschen in Stuttgard und sehr vieles mehr. Tolle Folgen auch gerade aktuell zu BLM.

Diesen Hinweis hatte ich vergessen, finde ich aber wichtig: Du möchtest noch mehr lernen über Rassismus in der Schweiz? Das Buch „Racial Profiling“, herausgegeben von Mohamed Wa Baile, Serena O. Dankwa, Tarek Naguib, Patricia Purtschert und Sarah Schilliger ist ein tolles Grundlagenwerk und GRATIS als PDF beim Transcript Verlag erhältlich.

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