#9 Therapie

In dieser Folge erzähle ich ein wenig von meinen eigenen Therapieerfahrungen, was mir bei einer Therapie wichtig ist und wie ich zur Ausbildung zur „psychologischen Beraterin“ (ich suche noch eine bessere Bezeichung) gekommen bin.

Zuerst kommen aber die Rubriken: Im „Ich gspürmi, ich fühl mi“ erzähle ich, wie es mir gerade so geht, dann im OMG von positiven Nachrichten und aus freudigem Anlass fällt das WTF diesmal weg, da mir gerade nichts einfällt, das mich ärgert.

Fürs #payaqueer stelle ich euch – mal wieder – einen Podcast vor, und zwar „Bin ich süßsauer“? von Sung Un Gang, einem „ein Interviewpodcast mit queeren asiatischen Menschen in Deutschland“. Die Interviews sind sehr berührend und ich hoffe, ihr hört mal rein und lasst ein paar Abos und Likes da.

Nun zum Thema Therapie. Therapie begleitet mich schon eine Weile, auch wenn ich mir sehr lange nichts in der Art für mich vorstellen konnte. Mit 25 Jahren hatte ich dann das Bedürfnis, mir zum ersten Mal Unterstützung zu holen. So bin ich zu einer Psychoanalyse gekommen, in die ich stolze zweieinhalb Jahre gegangen bin. Irgendwann hatte ich aber genug und machte erst einmal eine Pause.

Dann begann ich, nach etwas Anderem zu suchen, einer Therapieform, die weniger nur aus Gespräch besteht, sondern auch stärker den Körper einbezieht und bei der ich auch eine richtige Beziehung zur Therapeut_in aufbauen kann. Seit einiger Zeit gehe ich nun zu einer neuen Therapeutin bzw. Beraterin, bei der ich sehr zufrieden bin.

Durch die viele Beschäftigung mit mir selbst habe ich so entdeckt, wie spannend das Feld der Psychologie ist und mich dann zu einer Neuorientierung entschieden. So mache ich jetzt die Ausbildung zur psychologischen Berater_in bzw. zur Prozessbegleiterin. Das Institut, bei dem ich die Ausbildung mache, vereint verschiedene Ansätze, die mir wichtig sind; die Gesprächs-/Beziehungsebene von Carl Rogers, das Focusing von Eugene Gendlin, bei dem es um Achtsamkeit, Körpergefühl und auch eine Art Spiritualität geht (zumindest für mich). Und schliesslich Körperpsychotherapie, also der explizite Einbezug des Körpers auf verschiedenen Ebenen. So lerne ich nur einen neuen Beruf, sondern kann mich auch selber weiterentwickeln 🙂

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